1. Die bisherige öffentliche Diskussion einer grossen Reformaktion der Reichsbank.- 2. Die tatsächliche Weiterentwicklung seit dem Beginn der Reformaktion.- a) Die Tatsachen selbst.- 1. Das Konditionenkartell.- 2. Die Vermehrung der kleinen Noten.- b) Bedeutung dieser Tatsachen für die Weiterentwicklung unserer Kreditverfassung.- 1. Das Konditionenkartell und die Herrschaft über den Geldmarkt.- 2. Der Bruch mit dem Ideal der möglichst reichlichen Goldzirkulation.- 3. Die Veränderung in der Gesamtverumständung unseres Geld- und Kreditsystems.- a) Die Entwicklungslinie der Geldverfassung.- 1. Die Entkörperung des Geldes.- a) Das Vordringen der rechnerischen Geldfunktionen.- b) Die Degradation des Metallgeldes.- 2. Goldkernwährung und Goldumlaufswährung.- 3. Die historischen Bedingungen des deutschen Ideals der Goldumlaufswährung.- b) Die Entwicklungslinie des deutschen Kreditsystems.- 1. Der allgemeine Ausbau des Kreditsystems und die Beschränkung der Zentralbank auf die Geldverwaltung.- 2. Die Notwendigkeit der Sicherung der vollentwickelten Kreditwirtschaft gegen eine Panik.- c) Die Entwicklungslinie des politischen Interessengegensatzes der großen Wirtschaftsmächte.- 1. Kapitalismus und Krieg.- 2. Der Abschluß des kapitalistischen Systems und die Zuspitzung der internationalen Gegensätze.- 3. Die Kriegstheorie der Geld- und Kreditverfassung.- d) Die Entwicklungstheorie des hochkapitalistischen Organisationsprozesses.- 1. Marktherrschaft in der Industrie und im Bankwesen.- 2. Diskontpolitik und Herrschaft über den Geldmarkt.- a) Mittel und Methoden.- b) Grundauffassung von der Preisbestimmung.- 4. Die Aufgaben der Zeit und die Wirtschaftswissenschaft unserer Zeit.- 5. Die ungenügende Orientierung der Reichsbank.- a) Unentschlossene Versuche.- b) Ungenügende Aufklärung und ungenügende Fragestellung in der Bankenquête.- c) Die Legende der Reichsbank.- I. Ein Wendepunkt in der Geschichte der Reichsbank.- 1. Die auffallende Initiative des Reichsbankpräsidenten und die Kritik an der Reichsbank.- 2. Der neue Geist der Reichsbank.- a) Das Bankgesetz und die Herrschaft über den Geldmarkt.- b) Der Geist des organisatorischen Hochkapitalismus.- c) Die Bedeutung der Herrschaft über den Geldmarkt.- d) Die gleichgültige Hinnahme gegen die Prinzipien dieser neuen Politik.- 3. Gesetzgebung unter der Hand.- a) Die Vorbedingungen für eine Gesetzgebung unter der Hand.- 1. Die Nachgiebigkeit der Beteiligten.- 2. Die Zurückhaltung der politischen Organe.- b) Die prinzipielle Frage für die Gesetzgebung des Hochkapitalismus: Demokratie und organisatorisches Sachverständnis.- c) Der Kompromiss der SpezialVerwaltung mit den Sonderinteressen.- 4. Allgemeine Kritik der Pläne der Reichsbank.- a) Das allgemeine Programm und die Geschichte seiner Begründung.- 1. Das Schema: Kreditkündigung und Barmittelhinterlegung.- 2. Die Arnold’sche Theorie, ihre Kritik und ihre Ergänzung. Eine merkwürdige Situation in der Geschichte der Wirtschaftstheorie.- b) Der volkswirtschaftliche Widersinn, große Mengen Barmitteldurch Krediteinschränkung zu gewinnen.- 1. Die ungenügende Motivierung durch den Vertreter der Reichsbank.- 2. Das Verhältnis von Kapitalentziehung und Bargeldersparnis.- 3. Das Verhältnis der von der Reichsbank erstrebten Beträge zn unserer Gesamtzirkulation.- 4. Konjunkturrückgang und Bargeldersparnis.- 5. Kapitalbildung und Bargeldanhäufung.- 6. Legitime Krediteinschränkung und legitime Bargeldersparnis.- c) Das Verlangen nach Kreditkündigungen und die Kompetenz der Reichsbank.- d) Der Kompromiss mit den Sonderinteressen.- e) Zusammenfassung.- 5. Notwendigkeit, die Lage unseres Geld- und Kreditsystems gründlich zu erörtern.- II. Der ungenügende Goldbestand der Reichsbank.- 1. Die Entstehung.- 1. Der Kern einer Diagnose der Mißstände unseres Kreditsystems.- 2. Die Entwicklung des Deckungsverhältnisses der Reichsbank und ihre Diskontpolitik.- a) Die allgemeine Entwicklung.- b) Die grundsätzliche Verantwortlichkeit der Reichsbank.- c) Abnahme des Diskonts im Verhältnis zur Deckung.- d) Grundsätzliches Verhältnis von Diskont und Deckung.- 1. Das Deckungsverhältnis als Mittelpunkt der Diskontpolitik.- 2. Notwendige Situationspolitik bei der Diskontbestimmung.- 3. Kontrolle der Situationspolitik durch die Bewegung des durchschnittlichen Deckungsverhältnisses.- 4. Die Veränderungen des Deckungsideales.- e) Die Methoden der Reichsbank und das Ideal des niedrigen Zinses.- f) Die Etappen der Verschlechterung des Deckungsideals.- g) Die Tage der schlechtesten Deckung.- 3. Die Goldbeschaffung der Reichsbank.- a) Die hohe Goldrechnung bei gleichzeitiger Versorgung von Umlauf und Zentralkasse.- b) Die Fähigkeit der Reichsbank zu einer nachhaltigen Nachfrage nach Gold.- 1. Angeblicher Mangel dieser Fähigkeit eine falsche Analogie englischer Verhältnisse.- 2. Die Ausdehnung des Notenumlaufes als Mittel der Goldbeschaffung.- 3. Die Giroguthaben.- 4. Die Kreditgewährung der Reichsbank.- a) Der Anteil der Reichsbank am Wechselgeschäft.- b) Die Wechseljagd der Reichsbank.- c) Die Reinigung des Reichsbankportefeuilles.- d) Die Einwirkung der Finanzlage des Reiches und die ungenügende Ausnutzung der Verbesserung der Reichsfinanz.- e) Notwendigkeit einer strengeren Kreditpolitik.- 2. Die Beseitigung.- 1. Ein Versuch mit der Verbesserung der alten Geschäftsmethoden.- a) Eine Krediteinschränkung der Reichsbank und ihre volkswirtschaftlichen Folgen.- b) Die natürliche Steigerung des Notenumlaufes.- c) Die Erhöhung der Reichsbankguthaben der Kreditbanken im Vergleich mit einer Krediteinschränkung der Reichsbank.- d) Das mögliche Gesamtergebnis einer Reform der alten Geschäftsmethoden der Reichsbank.- 2. Die drei Grundfragen für den künftigen Goldbestand der Reichsbank.- a) Wofür braucht die moderne Volkswirtschaft Gold in ihrem Geldsystem.- 1. In normaler Zeit.- 2. In außergewöhnlichen Zeiten.- b) Wo braucht sie das Gold.- c) Wieviel Gold braucht sie.- 1. Vergleich des deutschen Goldbestandes 1895 und 1910 im Verhältnis zur gleichzeitigen Entwicklung der Volkswirtschaft.- a) Die relative Goldsättigung unserer Zirkulation.- b) Die relative Goldsicherung unserer Zirkulation.- 2. Vergleich mit dem Ausland.- 3. Die Erklärung unseres geringen Goldbestandes.- a) Goldsparende Zahlmethoden und goldsparende Kassenmethoden. Veränderte Stellung des vorhandenen Goldes in der Zirkulation.- b) Die Reichsbank in der Hochkonjunktur. Kreditexpansion statt Reform der Geldverwaltung.- 4. Die möglichen Wege zur Verstärkung des zentralen Goldbestandes.- a) Der internationale Goldmarkt.- 1. Gründe gegen die Benutzung der an sich bestehenden Möglichkeit.- 2. Eine Reform gegen die Tendenz des Goldmarktes.- b) Scheck und kleine Banknote als Möglichkeiten Gold aus der inneren Zirkulation zu gewinnen.- c) Der Scheck im besonderen.- 1. Die Gefahren des Scheckumlaufes für die Zentralbank und die erhöhte Kassenhaltung der Kreditbanken als Gegengewicht gegen diese Gefahren.- 2. Langsame und ungenügende Wirkung des Schecksystems.- d) Die kleine Banknote im besonderen.- 1. Wirtschaftliche Bedingungen für die Durchführung der Reform.- 2. Die Vorteile der Reform.- 3. Wiederholte Zurückweisung der Bedenken gegen Papierumlauf bei wirtschaftlich-politischen Störungen.- 4. Notwendigkeit der schnellen Durchführung der Reform.- 5. Die notwendigen gesetzlichen Maßregeln.- a) Einlösung der Banknoten durch kursfähiges deutsches Geld.- b) Parität von Landgeld und Weltgeld.- c) Vermehrung gedeckter und annahmepflichtiger Reichskassenscheine.- 5. Warnungen vor einer fehlerhaften Reform.- a) Falsche Wirkungen.- 1. Die Stabilisierung des Diskonts.- 2. Die dauernde Ermäßigung des Diskonts.- b) Falsche Durchführung.- 1. Die schleichende Vermehrung der kleinen Noten und die schleichende Entgoldung der Zirkulation.- 2. Eine merkwürdige Behauptung im letzten Geschäftsbericht der Reichsbank.- 3. Die scheinbare Flüssigkeit der Reichsbank an den kritischen Tagen der letzten Jahre.- 4. Die bedenkliche Diskontpolitik der jüngsten Zeit.- III. Wirkliche und eingebildete Gefahren außerhalb der Reichsbank.- 1. Weitere Probleme der Diagnose.- 1. Notwendige Teilung der Verantwortung.- 2. Die Legion der Übel.- 2. Quartalsanspannung und Börsenspekulation. Ein Symptom und eine überschätzte Komplikation.- a) Die Quartalsanspannung.- 1. Die Quartalsanspannung als physiologische Erscheinung eines entwickelten kapitalistischen Gebietes.- 2. Die deutsche Quartalsanspannung und der Übergangszustand unseres Geldwesens.- 3. Die deutsche Quartalsanspannung und die Zersplitterung der staatlichen Geldverwaltung.- 4. Die deutsche Quartalsanspannung und die ungenügenden Kassenbestände von Reiohsbank und Kreditbanken.- b) Die Zunahme der Börsenspekulation.- 1. Der äußerlich geringe Zählgeldbedarf der Börse.- 2. Die Börse als Durchgangsorgan für Kapital.- 3. Die Rückverwandlung von Ersparnis in Einkommen.- 4. Die Differenzierung gegen die Börse als untergeordneter Nebenpunkt im System der diskontpolitischen Regulierung der Konjunktur.- 3. Der organische Gegensatz im Mittelpunkt des Geld- und Kreditsystems.- c) Zentralbank und Geldmarkt, Banksatz und Privatsatz.- 1. Die geplante Einengung des Geldmarktes.- 2. Die angebliche Überlegenheit des Geldmarktes.- a) Das Wechselgeschäft.- b) Die neue Organisation des Geldmarktes.- 3. Die tatsächliche Kraft der Reichsbank.- a) Reine Diskontpolitik statt allgemeiner Kreditpolitik.- b) Bedeutung und Beweglichkeit des Kapitalangebots der Reichsbank.- c) Genügende Qualität des Wechselportefeuilles.- 4. Das Verhältnis von Banksatz und Privatsatz.- a) Dauernde Verschiedenheit und entgegengesetzte Bewegung der beiden Zinssätze.- b) Die dauernde Verschiedenheit der beiden Zinssätze.- 1. Ihre Bedeutung für die Diskontpolitik.- 2. Ihre Erklärung.- 3. Ihre Beseitigung.- a) Durch Zuleitung von Angebot auf den Geldmarkt.- b) Durch Ableitung der Mittel des Geldmarktes.- 1. Rediskont der Reichsbank.- 2. Verzinsliche Depositen.- c) Die entgegengesetzte Bewegung.- 1. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Beweglichkeit.- 2. Erklärung.- 3. Beseitigung.- a) Ein Geldmarktskartell.- b) Rediskont der Reichsbank.- 4. Eine starke Reichsbank kann die entgegengesetzte Bewegung des Privatdiskonts auf die Dauer aushalten.- 4. Die ungenügende Liquidität der deutschen Volkswirtschaft neben der Reichsbank.- Kreditüberspannung und Kassenüberlastung.- 1. Die Begriffe Kreditüberspannung und Kassenüberlastung.- 2. Kreditüberspannung und Kassenüberlastung als volkswirtschaftliche Massenerscheinungen von verschiedenem Charakter.- 3. Vereinigung von Kreditüberspannung und Kassenüberlastung als physiologische Erscheinungen des Hochkapitalismus.- 4. Vereinigung beider Vorgänge als pathologischer Erscheinungen.- 5. Unvermeidliche Gefahr eines hochkapitalistischen Kreditsystems auch ohne alle Ausartungen.- d) Die Kreditüberspannung.- 1. Die Unmöglichkeit des exakten Beweises.- 2. Die Unzulässigkeit und Unmöglichkeit des Autoritätenbeweises.- 3. Die erfahrungsmäßige Zuverlässigkeit unseres Kreditsystems.- 4. Die Prüfung der allgemeinen Beweisgründe.- a) Statistische Belege.- 1. Wechselstatistik.- 2. Emissionsstatistik.- a) Falsche Schlußfolgerungen.- b) Die dauernde Übernachfrage nach Anlagekapital.- b) Aus der allgemeinen Erfahrung der Praxis.- 1. Gefahren der Bankentwicklung.- 2. Erinnerungen des alten Praktikers.- c) Vergleich mit dem Normalschema einer gesunden Kreditverfassung.- 5. Die Theorie von der unzulässigen Verwandlung von Umlaufskapital in Anlagekapital im besonderen.- a) Theorie und internationale Praxis.- b) Die beiden Becken des Kapitalmarktes und ihr natürlicher Ausgleich.- c) Das Überangebot von kurzfristigem Kapital als physiologische Erscheinung des Hochkapitalismus.- d) Ein konstruiertes Gegenbeispiel.- e) Das besondere Verhältnis der beiden Becken des Kapitalmarktes in Deutschland.- f) Die Verwandlung von Umlaufskapital in Anlagekapital ist nicht notwendig Kreditüberspannung.- g) Die Verwandlung von Umlaufskapital in Anlagekapital als Konjunkturtheorie.- 6. Prüfung der angeführten Einzeltatsachen.- 7. Ergebnis.- 8. Bestätigung des Ergebnisses durch die geringe Wirkung der versuchten Krediteinschränkung.- e) Die Kassenüberlastung.- 1. Das Einreservesystem.- a) Die Unzulässigkeit der isolierten Betrachtung der Teilkassen.- b) Die Vorzüge des Einreservesystems.- c) Seine natürliche Entartungstendenz: Kleine Teilkassen.- d) Einreservesystem mit und ohne große autonome Machtmittel der Zentralkasse.- 1. Große Zentralkasse, kleine Teilkassen.- 2. Große Teilkassen, kleine Zentralkasse.- 3. Kleine Zentralkasse, kleine Teilkassen.- 2. Die ungenügende Kassenliquidität des deutschen Banksystems.- a) Die Zentralbank.- b) Die Glieder.- 3. Wirkung einer Beseitigung der ungenügenden Kassenliquidität.- a) Die Beseitigung der Störungen unseres Geldsystems.- b) Die angebliche Unerheblichkeit der Kassenliquidität.- 4. Wie ist die ungenügende Kassenliquidität zu beseitigen.- a) Die durchgreifende Verbesserung der Liquidität der Reichsbank als ausreichende Hauptmaßregel.- 1. Vorteil der verstärkten Anhängigkeit der Kreditbanken.- 2. Nachteil ihrer ungenügenden Bereitschaft für außergewöhnliche Störungen.- b) Vorteile einer ergänzenden Verbesserung der Liquidität der Kreditbanken.- 1. Ihre erhöhte Bereitschaft.- 2. Die Rentabilität der Reichsbank.- 3. Banksatz und Privatsatz.- 5. Die Vermehrung der Kreditbankkassen nach der Verstärkung der Reichsbankkasse.- a) Die scheinbaren theoretischen Einwände gegen die Möglichkeit einer starken Erhöhung der Girobestände der Kreditbanken.- 1. Der Vorgang auf dem Kapitalmarkt.- 2. Der Vorgang in der Zirkulation.- b) Die Wirklichkeit des kapitalistischen Marktes.- c) Die Benutzungen der Gegenbewegungen.- 1. Grundsätzliches.- 2. Möglichkeiten im gegebenen Falle.- 3. Ergänzungshypothesen zur Arnold’schen Theorie.- d) Die Kassenerhöhung der Kreditbanken ohne Verknappung des Kapitalmarktes und ohne Ansammlung von Metall nach vorhergehender Verstärkung der Reichsbank.- 5. Eine überschätzte Nebengefahr unseres Kreditsystems.- f) Die Auslandsgelder.- 1. Besorgnis und tatsächliche Erfahrung.- 2. Das scheinbare Paradoxon von Auslandsverschuldung neben Kapitalexport.- a) Die Wahrheit über das angebliche Gegeneinander.- 1. Statistischer Gegensatz.- 2. Innerer Gegensatz.- 3. Internationales Anlagekapital und internationales Umlaufskapital.- 4. Kommunikation der beiden Marktbecken.- b) Die weltwirtschaftlichen Grundlagen des Kapitalexports..- c) Die kurzfristigen Auslandsgelder.- 1. Internationale Saldierung der Bankdispositionen.- 2. Dauerlage und Konjunkturlage der internationalen Verschuldung.- 3. Komponenten der kurzfristigen internationalen Verschuldung.- 4. Das Devisenportefeuille der Reichsbank.- d) Volkswirtschaftliche Bedeutung der Auslandsgelder.- 1. Dauernde Bedeutung.- 2. Bedeutung der Bewegung.- 3. Die Überschätzung der Gefahr.- a) Überschätzung der Verpflichtung.- b) Unterschätzung der Gegenforderungen.- c) Unterschätzung der Ersatzgelder.- d) Unterschätzung der Effektenexportreserve.- e) Krediterschütterung im Gläubigerlande.- 4. Weitere Verkleinerung der Gefahr.- a) Lehren der Erfahrung.- b) Widerspruchsvolle Rezepte der Reichsbank.- c) Entwicklung des inneren Kapitalmarktes.- 6. Abschluß der Diagnose.- 1. Grundbedingungen unseres Kapitalmarktes.- 2. Beseitigung der vorhandenen Beschwerden.- 3. Mögliche Wiederkehr.- IV. Krieg und Panik.- 1. Das Problem im allgemeinen.- 1. Die entscheidende Widerstandsfähigkeit des Geld- und Kreditsystems gegen Störungen.- a) Die beiden Typen der außergewöhnlichen Belastungsproben.- b) Die besondere Empfindlichkeit des Geld- und Kreditsystems des Hochkapitalismus.- c) Das System der Notpolitik.- 2. Ungenügende Klärung der Frage in Deutschland.- a) Ungenügende Äußerungen der Reichsbank in den Aufsätzen des Herrn v. Lumm und in der Wehrfinanzvorlage.- b) Ungenügende theoretische Diskussion bei der allgemeinen Behandlung der Diskontpolitik.- c) Beginnende Spezialerörterung der bankpolitischen Kriegsprobleme.- 1. Die unzulänglichen Zahlen Rießers.- 2. Die Grundannahmen Strölls als veraltete Schablone.- 3. Mangel jeder Erfahrung über den Hochkapitalismus im Kriege.- 2. Der Stoß des Krieges.- 1. Überblick über die Probleme der finanziellen Mobilmachung.- a) Das ökonomische Bild des Krieges im ganzen.- b) Die drei Aufgaben der Finanzierung des Krieges.- c) Die Phasen der Finanzierung des Krieges.- d) Der innere Kapitalmarkt des Krieges im besonderen.- 2. Die plötzliche Belastung des Geld- und Kreditsystems nach ihrem allgemeinen Charakter.- a) Der Mobilmachungsbedarf.- b) Der Krieg als Konjunkturstoß.- 1. Direkte, indirekte und imaginäre Schädigung.- 2. Die Sorge um die Zahlungsbereitschaft in Unternehmung und Haushalt.- 3. Die Gefahr der allgemeinen Panik.- 3. Der Unterschied der Kriegskrisis in der Vergangenheit und in der Gegenwart.- a) Schilderungen bei Ströll und Rießer.- b) Umfang und Zusammensetzung der künftigen Kriegspanik.- 4. Das Durcheinander in Geld- und Kapitalverkehr.- a) Der Geldmarkt im Kriege.- b) Die Effektenbörse im Kriege.- 1. Mangel an Vorbildern für den drohenden Effektensturz.- 2. Gründe für den massenhaften Verkaufsandrang.- 3. Gründe für ungenügende Aufnahmekäufe.- c) Der internationale Zahlverkehr.- 1. Die konzentrierte Abwicklung bestehender Verbindlichkeiten.- 2. Die internationale Effektenbewegung.- 3. Die internationale Kapitalflucht.- 4. Auszahlungsschwierigkeiten eines Aktivsaldos, Bargeldagio.- 5. Die Vermehrung des Kassenkapitals.- a) Erhöhung der Bankguthaben als Erhöhung der Zahlungsbereitschaft.- b) Möglicher Umfang des Vorgangs.- c) Die Weiterwälzung der Kredite auf die Zentralbank.- 6. Die Vermehrung der Bargeldbestände.- a) Gründe dafür.- 1. Versagen der Geldsurrogate.- 2. Erhöhung der Kassenbestände.- a) Im allgemeinen.- b) In der Armee.- c) In der Volkswirtschaft.- b) Möglicher Umfang des Vorgangs.- 1. Die relative Bargeldversorgung von 1895.- 2. Nachprüfung der Schätzung.- 3. Offizielle Annahmen.- 4. Ausschaltung des „Realbedarfs“der Kriegsindustrien.- 7. Die allgemeine Panik.- a) Die Disposition zur Panik.- b) Die gefährlichen Augenblicke.- c) Irrtum der herkömmlichen Auffassung.- 8. Die Gegenseitigkeit der Gefahr.- 3. Die notwendigen Sicherungen.- 1. Die Liquidität der Kreditbanken.- a) Die Zentralbank als Liquiditätsgarantin.- b) Die engen Grenzen der kriegsmäßigen Liquidität.- c) Scheinbar liquide Aktiva.- 1. Effekten.- 2. Börsenvorschüsse.- 3. Wechsel.- d) Die tatsächliche Liquidität.- 2. Die Liquidität der Zentralbank.- a) Die Zulässigkeit der massenhaften Zettelvermehrung.- 1. Umlaufsvermehrung ohne Inflation.- 2. Notwendige Uniformität des Notgeldes.- b) Die tatsächliche Elastizität der Reichsbank im Kriegsfalle.- 1. Notenrecht, Notentoleranz und Notenmaximum.- 2. Die Elastizität bei verschiedenen Metallbeständen.- a) Die Zulänglichkeit des gegenwärtigen Bestandes.- b) Das Ideal der Goldkonzentration.- c) Die Vorschläge der Wehrfinanzvorlage.- (Überschätzung S. 325, altmodische Einrichtung S. 325, Bedenken S. 326, konsequente Durchführung S. 328.).- 3. Die Ausnutzung der Liquidität.- a) Allgemeine Kreditpolitik in Krisenzeiten.- b) Diskontsatz.- c) Goldexport.- d) Veränderung der Bankanlage und der Notendeckung.- 1. Veränderung der Wechselportefeuilles.- 2. Vorschüsse an das Reich.- 3. Lombardkredite.- 4. Nebenmaßregeln gegen die Panik.- a) Bekämpfung des Effektensturzes.- 1. Verminderung des Angebots.- 2. Förderung der äußeren Aufnahmekäufe.- 3. Förderung der inneren Aufnahmekäufe durch Neuorganisierung der Effektenlombardierung.- b) Die Aufsaugung der Angstgelder.- 1. Mögliche Mittel.- a) Schatzsteuer.- b) Hinterlegungsstelle.- c) Kriegsanleihen.- 2. Notwendigkeit des natürlichen Rückflusses.- 3. Grenzen des natürlichen Rückflusses und Notwendigkeit eines großen Liquidationsprozesses.- 5. Die Modernisierung des Moratoriums.- a) Unmöglichkeit der Barzahlung bei wirklicher Panik.- b) Das Moratorium der Gegenwart.- 1. Doppelter Anlaß.- 2. Neue Anwendungsgebiete.- 3. Prinzipielle Rechtfertigung.- c) Das amerikanische Vorbild von 1907.- 1. Die Verfügbarkeit der Bankguthaben.- 2. Der Ausgleich zwischen den Banken.- d) Kommende Probleme.- 1. Grenzen der Einstellung der Barzahlung.- 2. Die Annahmepflicht für Bankzahlungen.- 3. Rechte des Bankgläubigers. Depositengarantie und Bankaufsicht.- 4. Rechte der Bankschuldner.- 5. Das Reoht der neuen Kredite.- e) Der Zeitpunkt des Bankmoratoriums.- f) Vermeidbare und unvermeidbare Kriegswirkungen.- V. Ergebnis und Ausblick.- 1. Negatives: Kritik der Reichsbank.- a) Organisation der Reichsbank und des Geldsystems.- b) Die Handhabung der verfügbaren Mittel.- c) Die Reformaktion von 1912.- d) Persönliches.- 1. Die Erfolge des Reichsbankpräsidenten.- 2. Die Realpolitik der kleinen Mittel.- 3. Die Schwierigkeit der Lage.- 2. Positives: Das Reformprogramm.- a) Erste Staffel: Beseitigung der bestehenden Anspannung.- b) Zweite Staffel: Erneuerung der Diskontpolitik.- c) Dritte Staffel: Die Stellung der Reichsbank im Banksystem.- 1. Die Reichsbank als Organ der nationalen Geldverwaltung.- 2. Das Problem der nationalen Kreditverwaltung.- 3. Die Reichsbank in der Rolle der volkswirtschaftlichen Zentralinstanz.- 4. Bessere Lösung dieser Organisationsaufgabe.- 5. Selbstbeschränkung der Reichsbank.- 6. Entwicklungsmöglichkeiten der Reichsbank.- a) Zahlungsausgleich.- b) Formale Bankaufsicht.- d) Vierte Staffel: Vorbereitung einer wirklichen volkswirtschaftlichen Zentralinstanz.- 1. Organisationsprobleme.- 2. Aufgaben der Wissenschaft.- Anmerkungen.- Anhang: Besprechungen zur Geldmarktliteratur der letzten Jahre.- 1. Biermer, Die deutsche Geldverfassung.- 2. Schumacher, Die Ursachen der Geldkrisis.- a) Kritik.- b) Erwiderung.- c) Antwort auf die Erwiderung.- d) Ergebnis der Diskussion nach Schumacher.- 3. Bendixen, Das Wesen des Geldes.- 4. Schwarz, Diskontpolitik.